Chlausguck am 26. November 2011 - ein kleiner Rückblick
kein Schnee, kaum Besucher aber eine tolle Nacht
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Nach einigen Jahren Unterbruch fand im November 2011 wieder ein Chlausguck statt, diesmal wieder in der Nordschweiz auf der Ibergeregg in
der heimeligen Sonnenhütte. Leise rieselt der Schnee und unter den Schuhen knistert es nach Winter. Nein, der sehr trockene und milde Herbst lies die Landschaft auch in der herannahenden Nacht braun und staubig aussehen - von Schnee oder Rudolf keine Spur. Nur die hellen Planeten Jupiter und Venus leuchten fröhlich vom langsam dunkler werdenden Himmel. Also auch ohne Schnee noch ein Happyend? Nach relativ kurzer Ausschreibung fanden sich dann trotz guten Wetters aber nur eine kleine Schar Hobbyastronomen zu einem vorzüglichen Raclette ein. Vielleicht war das vorübergehend etwas bewölkte Wetter an Nachmittag schuld, vielleicht einfach nur die vielen Teleskoptreffen die es gibt, auf jeden Fall war es eine überaus gemütliche Runde, die andere am Polyball der ETH oder am "Werdendeelternabend" oder schlicht beim zügeln verpassten oder einfach nur telefonisch mal kurz dabei waren. Verpasst haben sie alle einen schönen Abend….
Wie gesagt, das Raclette in der schnugeligen Hütte war vorzüglich, auch das Dessert mit warmen Apfelstrudel mit Vanillesauce liessen sich nur wenige entgehen. Die anschliessende Diät soll sich laut unbestätigten Gerüchten aber nur bis zum Frühstück gehalten haben. Nun ja, die trotz der geringen Besucherzahl überaus nette Bewirtung hielt uns nicht lange in der Sonnenhütte fest. Die Sterne lockten immer öfters den Gang nach draussen und noch zwei angereiste Sternfreunde aus dem nahen Einsiedeln ermannten sozusagen zum ernsthafteren Teil des Anlasses zu wechseln. So brachen wir dann so um neun zum Parkplatz unten bei der Passhöhe auf - Markus hat's eh schon nicht mehr ausgehalten, bezahlte freundlicherweise den Wein für uns andere und so stand sein Dobs schon fast bereit als wir unten ankamen. Ein nachträgliches Dankeschön an dieser Stelle!
Um drei Uhr in der Früh kam dann der Abschied der letzen und die Überzeugung, im nächten Jahr den Anlass wieder an gleicher Stelle zu organisieren hatte sich gefestigt. Der Wirtin sind wir dann wohl mehr Besucher schuldig. |




